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Chenxiangge Nonnenkloster in Shanghai – Der ruhebringende Geheimtipp

Chenxiangge Nonnenkloster, auch bekannt als Ci Yin Tempel, Ciyunchanshi Tempel  oder Chen Xiang Ge Temple, ist noch ein echter Geheimtipp für einen Besuch in Shanghai. Zwar hat der Tempel Einzug in den Lonely Plat Reiseführer gefunden, doch kommen noch kaum Touristen an diesen friedlichen Ort der Ruhe. Das Kloster liegt Mitten in der geschäftigen Altstadt der Megacity Shanghai, umgehen von vielen kleinen Geschäften und vielen Menschen drum herum. Wenn du die kleine Tempelanlage betrittst, wird es auf einmal unheimlich ruhig, fast schon zu ruhig für eine Großstadt wie Shanghai in China.

Chenxiangge Nonnenkloster in Shanghai: Geschichtliche Entwicklung

Das Chenxiangge Nonnenkloster würde um das Jahr 1600, während der Ming Dynastie in China, von Pan Yunduan als Andenken an seinen Vater erbaut. Vor der Gründung des Tempels wurde der Ort genutzt, um die Geburtstage der Kaiser und ihrer Mütter dort zu feiern. Viele Bürger des alten Chinas haben sich an diesem mystischen Ort versammelt, um für Regen und Glück zu beten. Innerhalb von China ist der Chen Xiang Ge Temple berühmt als Aufbewahrungsort der aus hostbarem Adlerholz – auch bekannt als Aloeholz, da diese Art von Holz einen wohlwollenden Duft verströmt – gefertigter Figur der chinesischen Göttin der Gnade, Guan Yin. Während der Kulturrevolution vorübergehend als Fabrik genutzt und anschließend fast vollkommen zerstört, fungiert der friedvolle Tempel seit 1989 ausschließlich als Nonnenkloster. Der Name Chenxiangge bedeutet so viel wie filigranes Adlerholz und bezieht sich auf oben genannte Statur.

Das Nonnenkloster in Shanghai ist heute zu Hause für eine kleine Gruppe Nonnen, die sich in braune Kutten kleiden und deren Kopf kahl geschoren ist. Nur 20 Nonnen leben hier. Zur Mittagszeit, während der Speisung, ertönen friedvolle Gesänge aus dem Speisesaal und versprühen eine magische Energie in den Hallen des Klosters.

Chenxiangge Nonnenkloster in Shanghai

Chenxiangge Nonnenkloster in Shanghai

Chenxiangge Nonnenkloster: Die Halle der himmlischen Könige

Die erste Halle des Chenxiangge Nonnenklosters in Shanghai wird Halle der himmlischen Könige genannt. Hier findest du, in reich dekorierten Schränken, hinter Glasscheiben stehend, vier Figuren, die die vier Himmelskönige der chinesischen Mythologie abbilden. Sie repräsentieren die vier Himmelsrichtungen und können damit Geister aus allen Richtungen abwehren. Die Himmelskönige von China treten paarweise zu beiden Seiten auf, tragen eine goldene Rüstung und haben ein Musikinstrument in der Hand. Ihre Hautfarbe hat die jeweilige Symbolfarbe der Himmelsrichtung: Osten steht für grün, Süden steht für rot, Westen steht für weiß, Norden steht für schwarz.

Chenxiangge Nonnenkloster: Die Halle der himmlischen Könige

Chenxiangge Nonnenkloster: Die Halle der himmlischen Könige

Chenxiangge Nonnenkloster: Die Halle der himmlischen Könige II

Chenxiangge Nonnenkloster: Die Halle der himmlischen Könige II

Der Weg führt dich weiter in einen großen, offenen Garten, wo du Räucherstäbchen anzünden kannst, um Kontakt mit deinen Ahnen und den Gottheiten im Ci Yin Tempel herzustellen. Der Duft der Stäbchen setzt sich in deiner Nase fest und begleitet dich auf deinem Rundgang durch den Tempel.

Räucherstäbchen im Hof

Räucherstäbchen im Hof

Glocke

Glocke

Chenxiangge Nonnenkloster: Die Große Schatzhalle

Von hier gelangst du in die Große Schatzhalle des Chen Xiang Ge Tempels, wo dich eine wunderschöne Statur von Sakyamuni mit blauen Haaren willkommen heißt. Die Decke ist wundervoll verziert mit Blumen- und Buddha Mustern. Die Seiten der Halle sind mit weiteren, kleineren Buddha Staturen verziert. Hier siehst du auch rote Lampions und Wandmalereien.

Chenxiangge Nonnenkloster: Große Schatzhalle

Chenxiangge Nonnenkloster: Große Schatzhalle

Chenxiangge Nonnenkloster: Große Schatzhalle mit Lampions

Chenxiangge Nonnenkloster: Große Schatzhalle mit Lampions

Chenxiangge Nonnenkloster

Chenxiangge Nonnenkloster

Chenxiangge Nonnenkloster in Shanghai

Chenxiangge Nonnenkloster in Shanghai

Wand der Halle

Wand der Halle

Anschließend gelangst du in einen kleinen, schönen angelegten Garten mit vielen Bonsaibäumchen und anderen Pflanzen und Blumen in Gefäßen. Die Gänge sind alle mit roten Lampions behangen. Wenn du auf der linken Seite weiter nach hinten gehst, gelangst du in einen Gang mit einer Treppe, wo sich das größte Heiligtum des Ci Yin Tempels, die Göttin der Gnade, Guan Yin, hinter einer Glasvitrine verbirgt.

Garten

Garten

Hof mit Garten

Hof mit Garten

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