Alle Artikel in: China

Longhua Tempel Shanghai

Longhua Tempel Shanghai besuchen

Der Longhua Tempel Shanghai  ist die älteste, größte und auch schönste Tempelanlage der Stadt. Bekannt ist der Tempel, dessen Gründung auf das Jahr 242 zurück reicht, für seine Longhua Pagode, ein wunderschöner Turm mit einer Höhe von über 40 Metern. Der Name Longhua bedeutet im bildlichen Sinne „Glanz des Drachentempels“. Longhua Tempel Shanghai: Geschichte und Legenden Im Jahre 242 soll der Tempel von Longhua erbaut worden sein. Es gibt zwei Legenden und seine Geschichte, die sich um den Tempel drehen. Der König des Königreichs Wu, San Quan, hat uralte Relikte Buddhas erhalten und wollte diesen wertvollen Heiligtümern eigene Heiligtümer bauen. SO ließ er in den kommenden Jahren 13 Pagoden bauen, von denen eine die Longhua Pagode gewesen sein soll. Bezüglich des Namens der Pagode und des Tempelkomplexes existiert eine zweite Legende. Diese besagt, dass einmal ein Drache an dem jetzigen Ort der Pagode gewohnt haben soll. In den Jahrhunderten darauf wurde die Tempelanlage durch Kriege zerstört und immer wieder neu aufgebaut. Zudem wurde sie auch umbenannt und im Jahre 1954 komplett Modernisiert. Im 19. Jahrhundert …

Essen in Shanghai

Essen in Shanghai: Nanxiang Steamed Bun Restaurant

Wenn du durch die kleinen und engen Gassen der Altstadt von Shanghai in China streifst, wirst du das Nanxiang Steamed Bun Restaurant früher oder später – besser früher, denn dann kannst du am nächsten Tag direkt wieder kommen – entdecken und dich über die Menschenmassen vor diesem kleinen Restaurant direkt vor der Jiuqu Brücke wundern. Es ist DER Ort zum Essen in Shanghai, unglaublich günstig und hat meiner Meinung nach das beste Essen auf der Welt. Essen in Shanghai: Was sind Steamed Buns? Steamed Buns, was in deutsch so viel wie dampfgegartes Brötchen oder dampfgegartes Semmel heißt, ist ein traditionelles Gericht im Norden von China. Der Ursprung der Steamed Buns in China lässt sich auf der 3. Jahrhundert zurück dotieren. Sie können sowohl zum Frühstück und auch als schneller Snack zwischendurch gegessen werden. Der offizielle chinesische Name lautet Baozi. Baozi werden aus Weizenmehl, Wasser und einem Gährstoff hergestellt, der den Teig schön fluffig macht. Sie können mit Fleisch, Fisch oder auch einem vegetarischen Belag gefüllt werden. Wenn du „Große Buns“ bestellst, bekommst du häufig drei Stück. Wenn du …

Chinesische Mauer bei Peking: Jinshanling

Chinesische Mauer Jinshanling besuchen

Wer die Chinesische Mauer bei Peking besuchen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten für einen Tagesausflug: Es gibt die Abschnitte Badaling, Mutianyu, Simatai und Jinshanling sowie Jiankou in der Nähe zu Peking bzw. Beijing. Du kannst auch auf der Großen Mauer von China übernachten. Dafür gibt es spezielle Touren. Wir haben eine Tour mit dem Namen Chinesische Mauer Jinshanling bei uns im Hotel für knapp 30 Dollar gebucht. Darin waren die Abholung, Hinfahrt, Rückfahrt, Eintritt und Mittagessen enthalten. Dabei haben wir uns für einen Besuch der Chinesischen Mauer oder auch der Großen Mauer bei Jinshanling entschieden, die knapp 120km und damit fast drei Stunden außerhalb von Peking bzw. Beijing liegt. Wieso haben wir gerade diesen Mauerabschnitt der großen Mauer in China gewählt? Weil Badaling und Mutianyu näher an Peking liegen, sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind und demnach auch sehr stark besucht werden, sowohl von chinesischen als auch von ausländischen Touristen. Zudem sind die Abschnitte Badaling und Mutianyu sehr gut renoviert, der ursprüngliche Bau lässt sich an diesen beiden Abschnitten nicht mehr gut erkennen. Außerdem habe ich nicht gerne andere …

Chenxiangge Nonnenkloster in Shanghai

Chenxiangge Nonnenkloster in Shanghai – Der ruhebringende Geheimtipp

Chenxiangge Nonnenkloster, auch bekannt als Ci Yin Tempel, Ciyunchanshi Tempel  oder Chen Xiang Ge Temple, ist noch ein echter Geheimtipp für einen Besuch in Shanghai. Zwar hat der Tempel Einzug in den Lonely Plat Reiseführer gefunden, doch kommen noch kaum Touristen an diesen friedlichen Ort der Ruhe. Das Kloster liegt Mitten in der geschäftigen Altstadt der Megacity Shanghai, umgehen von vielen kleinen Geschäften und vielen Menschen drum herum. Wenn du die kleine Tempelanlage betrittst, wird es auf einmal unheimlich ruhig, fast schon zu ruhig für eine Großstadt wie Shanghai in China. Chenxiangge Nonnenkloster in Shanghai: Geschichtliche Entwicklung Das Chenxiangge Nonnenkloster würde um das Jahr 1600, während der Ming Dynastie in China, von Pan Yunduan als Andenken an seinen Vater erbaut. Vor der Gründung des Tempels wurde der Ort genutzt, um die Geburtstage der Kaiser und ihrer Mütter dort zu feiern. Viele Bürger des alten Chinas haben sich an diesem mystischen Ort versammelt, um für Regen und Glück zu beten. Innerhalb von China ist der Chen Xiang Ge Temple berühmt als Aufbewahrungsort der aus hostbarem Adlerholz …

Verbotene Stadt in China

Verbotene Stadt: Der Prinz auf der Henne und die Wächterlöwen

Die Verbotene Stadt in Peking ist, neben der Großen Mauer, das Wahrzeichen von China. Wieso heißt die Verbotene Stadt eigentlich verbotene Stadt? Weil bis 1911 der einfachen Bevölkerung der Zutritt verwehrt wurde. Das erklärt auch heute die Menschenmassen, vor allem Chinesen, die in die verbotene Stadt drängen. Ganz nach dem Motto, was in den vergangenen Jahrhunderten von den Ahnen verpasst wurde, muss jetzt mit Ach und Krach nachgeholt werden. Verbotene Stadt in Peking: Der Weg zur Palastanlage Wenn du vor einem 52 Meter langen, 6 Meter tiefen Wassergraben stehst und sich 10 Meter hohe Mauern vor dir auftürmen, dann bist du richtig. Von allen vier Seiten befinden sich Tore, der Haupteingang ist aber as Mittagstor, an dem die auch die Eintrittskarten kaufen kannst. Da es in der Anlage sehr viel zu sehen gibt, aber keine Tafeln mit Beschilderungen oder Hinweistexten, ist ein kleiner, tragbarer, grüner Walkman um den Hals eine gute Alternative zu einer Tour mit Guide. Diesen erhältst du direkt vor dem Eingangstor auf der rechten Seite. Verbotene Stadt in Peking: Hin und Hergerissen …

Nachtmarkt China

Nachtmarkt Peking: Eine Explosion der Sinne

Gefährlich, ekelerregend, lecker! Das mag wohl die beste Zusammenfassung von unserem Besuch auf dem Nachtmarkt Peking sein. Er befindet sich zwischen der Bank of China und der Touristeninformation. Gefährlich, weil du hier Skorpione mit Schwanz essen kannst. Ekelerregend, weil es dicke Marden und Vogelspinnen am Spieß gibt. Lecker, weil der Tofu hier besonders schmackhaft ist. Er ist auf jeden Fall einen Besuch wert und bietet tolle Gelegenheiten, um interessante und ungewöhnliche Fotos des traditionellen chinesischen Essens bzw. Fastfoods zu machen. Hier gibt es alle, was du schon immer einmal essen wolltest, und vieles, was du für unmöglich hältst. Aufgespießt auf dünnen Holzstäben findest du hier viele große und kleine Leckereien und Knabbereien. Was du hier genau isst, dabei kannst du dir nicht sicher sein. Geht nicht, gibt’s nicht! Nachtmarkt Peking: Fleisch in Hülle und Fülle – Herkunft: Unbekannt Unbekannte Herkunft flammte immer wieder bei mir im Kopf auf, als ich die Massen an Fleischspießen gesehen habe. Isst du Rind, Schwein, Huhn, oder ist es doch das Fleisch von Ratte, Katze und Hund? Hauptsache es schmeckt und ist gut durchgekocht, …