Bagan
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Bagan Tempel: Pagoden, die du gesehen haben musst

Es gibt einige Pagoden in Bagan, die gehören einfach zu einem Besuch der alten Stadt dazu: Du hast nicht Bagan gesehen, wenn du nicht die goldene Shwezigon gesehen hast und du hast auch nicht Bagan gesehen, wenn du nicht den steilen Aufstieg auf die Shwesandaw-Pagode gewagt hast. Auf den Bagan Tempel Bupaya Pagode kannst du gut und gerne verzichten, aber die Bilder im Sulamani Tempel erforschen gehört auf jeden Fall zu deinem Pflichtprogramm. Drei Tage solltest du dir Zeit nehmen, um die Bagan Tempel, ihre Menschen und ihre Kultur kennenzulernen und die eine oder andere Freundschaft mit den aufgeschlossenen Burmanen zu schließen. Bagan Tempel kannst du zu Fuß – dann brauchst du sicherlich zwei Wochen-, mit dem Rad -schwitzen vorprogrammiert-, mit dem E-Bike, mit der abenteuerlichen Pferdekutsche oder ganz VIP mit dem Auto erkunden. Meine Empfehlung zur Erkundung der Bagan Tempel: Eine Mischung aus Kutsche, E-Bike und Laufen.

Bagan Tempel: Die Shwezigon Pagode am Morgen

Morgens, wenn die Sonne von der Seite auf die goldene Außenfassade, bestehend aus abertausenden, Millionen von Goldblättchen schimmert, ist die beste Zeit, sich dieses beeindruckende  Symbol des Buddhistentums anzuschauen. Schon von weitem siehst du ihre gewaltigen Ausmaße. Durch eine lange, weiße Passage gelangst du zum Eingang. Denk daran, dir die Schuhe auszuziehen und deine Arme sowie Beine zu bekleiden. Hier warten bereits eine Vielzahl von Souvenirverkäuferinnen auf dich. Die sind aber alle freundlich und nicht zu aufdringlich.

Ich vor den Tempeln der Shwezigon in Bagan

Ich vor den Tempeln der Shwezigon in Bagan

Rund um die Shwezigon Pagode

Rund um die Shwezigon Pagode

Der Tempelwächter der Shwezigon

Der Tempelwächter der Shwezigon

Nats in der Shwezigon

Nats in der Shwezigon

Bagan Tempel: Shwezigon Pagoda am Morgen

Bagan Tempel: Shwezigon Pagoda am Morgen

Und dann stehst du plötzlich vor ihr: Die goldene Shwezigon Pagode aus dem Jahr 1102. Du kannst einmal komplett um die Pagode rumlaufen und ihre große Außenanlage mit zahlreichen anderen Tempeln begutachten. Die Pagode betreten ist nicht erlaubt. Halte dich links und du kommst in einen kleinen Raum, in denen die Nats, die Geister der Burmanen, verehrt werden. Laufe einmal komplett bis zur linken Seite, vorbei an den Tempeln. Hier wirst du von zwei riesigen „Löwen“ aus Stein empfangen. Darf ich dir vorstellen: Du stehst vor den Beschützern des Tempels. In den Vitrinen und Häusern rund um die Pagode sind noch sehr alte und gut erhaltene Buddha Statuen zu bewundern. Auf jeder Seite der Pagode wacht ein goldener Löwe. Eine Etage höher befindet sich zudem noch eine weitere kleine Pagode auf jeder Ecke. Insgesamt ist diese Pagode 49 Meter hoch, und schließt mit einem goldenen Schirm ab, der auf fast jeder Pagode gesehen werden kann.

Bagan Tempel: Ananda Tempel zur Mittagszeit

Wenn zur Mittagszeit die heiße Luft zwischen den Tempeln hängt, ist ein Besuch der großen Ananda Pagode eine willkommene Ablenkung. Der Komplex wird, in der Regel, durch eine lange, überdachte Passage betreten. Ja, genau wie bei der Swezigon. Und ja, genau wie dort gibt es unzählige Souvenirverkäufer. Es sind eben mit die wichtigsten Tempel, und die zugänglichsten. Im Jahre 1105 abgeschlossen, können heute im Inneren vier riesige, goldene Buddhas bestaunt werden, die eine Höhe von 9 1/2 Metern aufweisen. Sie sind durch einen Rundgang verbinden, der mit 80 Sandstein-Reliefs geschmückt ist. Sie zeigen das Leben Buddhas. Viele von diesen Reliefs sind mehr als 2500 Jahre alt. Zudem gehört dieser Bagan Tempel zu den schönsten des Landes. Die Wände sind verziert mit Kacheln und Malereien. Mit einer Höhe von 51 Metern ist das Dach des Tempels ein wahres Meisterwerk und schimmert von weitem dem Besucher entgegen. Außerhalb des Tempels gibt es einige schattige Ecken, so lässt sich eine Pause angenehm gestalten.

Die Legende des Ananda Tempels

Eine Legende erzählt, dass am Ende des 11. Jahrhunderts acht indische Mönche nach Bagan gekommen sind. Sie wollten den König besuchen. Die Mönche haben dem König von einem legendären Höhlentempel im Himalaya erzählt, eingebettet in Schnee und wunderschön. Beeindruckt von der Beschreibung lies der König den Tempel nachbauen. Nachdem der Nachbau, der heutige Ananda Tempel fertig war, lies der König die acht Mönche umbringen, damit niemand den Tempel je nachbauen könnte.

Ananda Tempel vom Eingang

Ananda Tempel vom Eingang

Bagan Tempel: Rieseiger Buddha im Ananda Tempel

Bagan Tempel: Rieseiger Buddha im Ananda Tempel

Vorbereitungen fürs Ananda Tempelfest

Vorbereitungen fürs Ananda Tempelfest

Bagan Tempel: Htilominlo, der majestätische Tempel in Bagan

Mit seinen 46 Metern Höhe und einem Bauende im Jahre um 1250, ist der Htilominlo Tempel das letzte große Bauwerk in Bagan. Von Innen besichtigen kann man ihn nicht. Besteigen leider auch nicht. Aber durch einige offene Gitter kannst du schöne Seitenfotos der Buddhas machen. Der Tempel ist von allen Seiten sehr aufwendig mit weißem Stuck verziert. Um den Tempel herum haben sich einige Souvenirverkäufer angesiedelt, ja schon wieder, aber insgesamt herrscht hier eine ruhigere Stimmung. Rechts vom Tempel kannst du Kokosnüsse schlürfen. Zudem befindet sich hier, versteckt hinter einem Tor, der Zugang zu einem weiteren Tempel. Von diesem kannst du schöne Fotos des Htilominlo Tempels in seiner vollen Pracht machen.

Die Legende des Htilominlo Tempel

Der damals herrschende König, König Narapatisithu, hatte fünf Söhne. Er konnte sich nicht entscheiden, wer seine Nachfolge antreten soll. Daher lies er den Zufall entscheiden: Seine Söhne mussten sich in einem Kreis aufstellen. In der Mitte war ein weißer Schirm aufgestellt. Wenn der Schirm sich dreht und mit seiner Spitze auf einen Sohn zeigt, wird dieser der neue König. Der Schirm zeigte auf Htilominlo. Er wurde der neue König. Der heutige Tempel wurde laut der Legende an der Stelle errichtet, an dem der Schirm Htilominlo als neuen König auserwählt hat.

Htilominlo Tempel

Htilominlo Tempel

Htilominlo Tempel von innen

Htilominlo Tempel von innen

Bagan Tempel: Aufwendige Verzierung

Bagan Tempel: Aufwendige Verzierung

Pause am Htilominlo Tempel

Pause am Htilominlo Tempel

Bagan Tempel: Der Sulamani Tempel hat die schönsten Malereien

Dieser Bagan Tempel ist für die großen Reisebusse nicht mehr ganz so einfach zu erreichen, daher sind hier weit weniger Touristen, und auch weniger Souvenirverkäufer. Aber ein paar gibt es schon noch. Der Tempel wurde 1183 fertig gestellt und ist Ruhestätte einiger sehr schöner Wandmalereien. Im Inneren kannst du einmal in der Runde laufen. Viele Malereien wurden restauriert, so das sie sehr gut sichtbar sind. Andere lassen sich wiederum nur noch erahnen. Eins steht aber nach dem Rundgang fest: Zu der damaligen Zeit muss der Tempel ein Fest für die Augen gewesen sein. Auch auf diesen Tempel kannst du von innen besteigen.

Die Legende des Namens Sulamani

Der König hat an dem Platz, an dem der Sulamani Tempel heute steht, einen roten Rubinen gefunden und den Tempel nach diesem benannt. Sulamani bedeutet roter Rubin.

Bagan Tempel: Sulamani von außen

Bagan Tempel: Sulamani von außen

Buddha im Sulamani Tempel in Bagan

Buddha im Sulamani Tempel in Bagan

Wandmalereien im Sulamani Tempel in Bagan

Wandmalereien im Sulamani Tempel in Bagan

Bilder im Sulamani Tempel in Bagan

Bilder im Sulamani Tempel in Bagan

Bagan Tempel: Dhammayangyi, der breiteste Tempel

Dieser Tempel ist sehr gewaltig und hoch. Von weitem erinnert er an die Pyramiden in Ägypten. Erbaut wurde der Tempel unter König Narathuum um 1170. Um König zu werden, hat er seinen Vater und seinen ältere Bruder ermordet. Für sein Kharma lies er diesen gewaltigen Tempel errichten, der jedoch nie fertig gestellt wurde, da König Narathuum ebenfalls ermordet wurde. Eine Legende besagt, Narathuum, der mit einer indischen Prinzessin verheiratet war und diese töten ließ, wurde von ihrem indischen König aus Rache getötet. Eine andere Legende sagt, Krieger aus Skri Lanka hätten ihn getötet. Im Inneren bewachen zwei sitzende Buddhafiguren den Tempel. Du kannst über vier Etagen auf den Tempel klettern und schöne Bilder der Landschaft machen. Aber Vorsicht! Die Treppen sind wirklich eng.

Dhammayangyi Tempel aus dem Ballon

Dhammayangyi Tempel aus dem Ballon

Ausblick vom Dhammayangyi Tempel

Ausblick vom Dhammayangyi Tempel

Bagan Tempel: Shwesandaw Pagode erklimmen

Der beliebteste Platz in Myanmar zum Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Und leider auch sehr überlaufen. Wer sich einsam fühlt, wird hier nicht enttäuscht. Gedrängel und Geschupse inklusive. Erbaut um 1057 und mit einer Höhe von 99 Metern, hast du von der Shwesandaw Pagode einen herrlichen Ausblick über die Pagoden und Tempel von Bagan. Aber vor dem Ausblick kommt der Aufstieg. Und der ist nicht so leicht. Über sehr schmale und hohe Stufen von allen vier Seiten muss die Pagode erklettert werden. Hier ist Vorsicht geboten. Zum Glück wurde ein Handlauf angebracht, den du auch unbedingt benutzen solltest. Ich habe die Pagode zur Mittagszeit besucht, da ich das Gedrängel nicht wollte. Schau dir meine Bagan Geheimtipps an. Hier findest du Pagoden, die du fast für dich alleine haben wirst zum Sonnenuntergang.

Bagan Tempel: Aufstieg auf die Shwesandaw Pagode

Bagan Tempel: Aufstieg auf die Shwesandaw Pagode

Shwesandaw Pagode: Ausblick auf das Pagodenfeld

Shwesandaw Pagode: Ausblick auf das Pagodenfeld

Ausblick von der Shwesandaw Pagode

Ausblick von der Shwesandaw Pagode

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